Bewegung und Ernährung

Treiben Sie regelmäßig Sport:

Regelmäßige Bewegung steigert Ihre Sauerstoffzufuhr, was wiederum den Blutkreislauf, die Atmung und den Muskelzustand verbessert. Durch Bewegung werden ebenfalls die chemischen Reaktionen des Gehirns stark genug stimuliert, um Ihren Gefühlszustand zu beeinflussen, bei der Bekämpfung von Angstzuständen oder Depressionen zu helfen sowie die Konzentration zu verbessern. Wir möchten Ihnen jedoch von intensiver körperlicher Belastung abraten, da dadurch die körperliche Reserve beeinträchtigt wird.

Bewegung:

  • Steigert die Energie
  • Hilft beim Abbau von Stress
  • Unterstützt die Regulierung der Blutzuckerwerte
  • Verbessert die Muskelkoordination
  • Verringert Lipoproteine niedriger Dichte (schlechtes Cholesterin) und erhöht Lipoproteine hoher Dichte (gutes Cholesterin)
  • Verbessert den Muskeltonus
  • Fördert Gelenkigkeit und Entspannung
  • Stimuliert Hormone, einschließlich der Sexhormone
  • Verbessert das Selbstwertgefühl
  • Stärkt die Selbstkontrolle, das Selbstvertrauen und die Selbstdisziplin

Durch ein angemessenes Trainingsprogramm kann die physische und psychische Gesundheit im Gleichgewicht gehalten werden. Es gibt unterschiedliche Trainingsprogramme, die unterschiedliche Vorteile bieten, deshalb sollten Sie vor der Wahl der Sportart über das gewünschte Ergebnis nachdenken.

Ein guter Trainingsplan sollte Folgendes beinhalten:

Outdoor-Laufen: 15-20 Minuten, dreimal in der Woche oder
Fitness-Studio: 40-45 Minuten, zwei bis dreimal in der Woche oder
Schwimmen: 20-30 Minuten, dreimal in der Woche

Um einen moderaten Gewichtsverlust zu erreichen:

Pilates oder Yoga: eine Stunde lang, zwei bis dreimal in der Woche oder
Schwimmen: 20-40 Minuten, zwei bis dreimal in der Woche oder
Spazierengehen: 30 Minuten, zwei bis dreimal in der Woche

Um einen erhöhten Gewichtsverlust zu erreichen:

Outdoor-Laufen: 30-40 Minuten, dreimal in der Woche oder
Fitness-Studio: 60 Minuten, dreimal in der Woche oder
Schwimmen: 30-40 Minuten, dreimal in der Woche

Ernährungstipps:

Wenn Sie versuchen schwanger zu werden, sollten Sie auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten. Dadurch wird die Samen- und Eizellenproduktion auf optimalem Niveau gehalten und das Körpergewicht reguliert. Eine vernünftige und ausgewogene Ernährung ist eigentlich eine Frage des gesunden Menschenverstandes. Bei der Ernährung sollten „gesunde Lebensmittel“ überwiegen, der Verzehr „ungesunder Lebensmittel“ zusammen mit Kaffein und Alkohol eingeschränkt und darüber hinaus auf Snacks zwischen den Mahlzeiten verzichtet werden.

Um Ihnen mehr Klarheit zu verschaffen, empfehlen wir Folgendes:

Obst:
Äpfel (einen pro Tag) und andere Früchte wie Kiwi, Orangen, Grapefruit, Pflaumen, Erdbeeren, Blaubeeren, Aprikosen, Weintrauben, Himbeeren, Brombeeren, Wassermelone, Bananen und Birnen (nicht mehr als drei kleine Portionen pro Woche)

Gemüse:
Spinat, Bohnen, Erbsen, Linsen, Broccoli, Blumenkohl, Möhren, Kartoffeln, Brunnenkresse, Knoblauch, Zwiebeln, Lauch, Tomaten, Süßkartoffeln, Salat, Sprossen, Kohl, gemischtes Gemüse, Kürbis und viele andere Gemüsesorten.

Protein:
Wir empfehlen Ihnen, mindestens eine Art von Protein bei jeder Mahlzeit zu essen: mageres Fleisch, Hähnchen aus ökologischer Haltung oder aus der Freihaltung, Fisch, Eier, Bohnen, Linsen, Nüsse und Körner.

Ballaststoffe:
Man findet sie in Vollkornbrot, im braunen Reis, in Hafer und Roggen.

Essen Sie weniger häufig kleine Portionen von:

  • Fleisch, Käse, Vollmilch, Sahne, Butter, Tee
  • Kaffee: nicht mehr als zwei Tassen pro Woche
  • Alkohol: nicht mehr also zwei bis drei kleine Einheiten pro Woche für Männer
  • Raffinierte Lebensmittel wie Weißbrot/Nudeln/Reis, Schokolade, Kekse, Süßigkeiten oder andere Lebensmittel mit Zusatz von Zucker sind ebenfalls nicht zu empfehlen.

Es gibt Situationen, in denen Sie wenig Einfluss auf das Essen haben, wir empfehlen jedoch, raffinierte Lebensmittel soweit es geht zu vermeiden und sie nicht zu Hause aufzubewahren.

Vermeiden Sie komplett
das Rauchen, eisgekühlte Getränke oder Getränke direkt aus dem Kühlschrank und nach Möglichkeit Alkohol.

Falls Sie unter polyzystischem Ovarialsyndrom (PCO/PCOD) oder Endometriose leiden, sollten Sie Milch- und Hefeprodukte so weit wie möglich meiden. Diese können durch Mandel-, Reis- oder Kokosnussprodukte oder andere Nichtmilchprodukte ersetzt werden.